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Gut Sonnenhausen ist ein Kleinod von beachtlicher Größe

 

Ein natürliches Schmuckstück, das sich im Laufe des vergangenen Jahrhunderts an der Industrialisierung und der Globalisierung vorbei einen liebevollen natürlichen Charakter bewahrt hat. Es wirkt fast wie ein modernes Märchen – aber lesen Sie selbst...

Das Hofgut mit all seinen Gebäuden, Stallungen und der Reithalle ist denkmalgeschützt. Das hat einen guten Grund. Und eine Geschichte. Sie ist über hundert Jahre lang und beginnt ziemlich genau im Jahr 1900. Damals beauftragte Baron Adolf von Büsing-Orville den Münchener Architekten Wilhelm Spannagel mit dem Neubau eines herrschaftlichen Gestüts nach englischem Vorbild - das heutige Gut Sonnenhausen. Auf dem weitläufigen Anwesen drehte sich alles um die Pferdezucht: Fünfzig Halbblüter fanden hier Platz, dazu kamen eine Krankenstallung und Baderäume für die Pferde. Für Reiterfeste ließ Büsing-Orville eine Reitbahn mit einer Zuschauergalerie und einer Musikloge errichten. 1905 vergrößerte der Architekt Friedrich v. Thiersch den Gestütshof durch den Bau einer Reithalle.

 

Galoppierende Pferde, klösterliche Gebete, exkulsive Erholung: Ein Jahrhundert des Wandels

 

1927 veräußerte der Baron den Gutshof wie auch das nahegelegene Schloss Zinneberg, die Zeit großer Reiter-

und Jagdfeste auf Sonnenhausen ging zu Ende. Beide Anwesen erhielten göttlichen Segen und gingen an den Orden "Zum guten Hirten in seiner Liebe zur Mutter Gottes" über.


Bis 1986 diente das Anwesen der landwirtschaftlichen Nutzung und als Ausbildungsstätte für die Novizinnen

des Ordens. In diesem Jahr ging das Anwesen in den Besitz der Familie Schweisfurth über, gemeinsam mit den nahegelegenen Herrmannsdorfer Landwerkstätten, heute ein Synonym für ökologische Landwirtschaft.

Anfangs noch als Produktions- und Wohnstätte mit den Herrmannsdorfer Landwerkstätten verbunden, eröffnete

Gut Sonnenhausen nach acht Jahren Renovierung rundum erneuert als Veranstaltungshotel 1997 seine Pforten. 

 

Gut Sonnenhausen bewegt, und deshalb ist das Verweilen hier so schön entspannend

 

Acht Jahre? Acht Jahre. Für den Wandel haben wir uns viel Zeit genommen und auch heute noch dreht sich ihr Rad auf Gut Sonnenhausen ein wenig langsamer. Das denkmalgeschützte Gut mit seinen fünf Gebäudeteilen, die in einem Hufeisen um den windgeschützten Innenhof angeordnet sind, wurde behutsam und nach

baubiologischen Grundsätzen restauriert. Aus der ehemaligen Schnapsbrennerei wurde ein Restaurant, aus der Bäckerei ging der Kapellsaal hervor, aus Stallungen wurden großzügige Tagungsräume und aus Privaträumen individuell gestaltete Gästezimmer.

 

Gut Sonnenhausen wurde also nicht einfach saniert, es wurde nach und nach geschaffen und ist mit seinen Funktionen organisch in die alte Bausubstanz hinein gewachsen. Das hat einen weiteren, für unsere Gäste entscheidenden Vorteil: Unsere Zimmer sind geprägt von unterschiedlichen, innenarchitektonische Einflüssen. Angefangen haben wir mit einfachen "Mönchsklausen", wo man sich ganz bewusst auf ein kleines Zimmerchen und das Teilen eines kleinen Bades beschränkte. Hier ging und geht es um das Gruppenerlebnis, um die Gemeinschaft, und deshalb gab (und gibt) es keine Fernseher und Minibars in den Zimmern. Später, 2003, wurde einer der großen Dachböden zu 10 komfortablen Zimmern ausgebaut. 2008 entstanden weiter 4 Zimmer im Torhaus Nordwest - jedes davon sehr individuell. 

Im Dezember 2009 nutzen wir die Weihnachtspause und die "Mönchsklausen" wurden zu 10 neuen Zimmern mit Schreibtisch, großem Bett und neuem  Eichenparkett umgestaltet.

So findet jeder Gast ein Ambiente nach seinen Ansprüchen.

 

Heute präsentiert sich Gut Sonnenhausen als Veranstaltungshotel der besonderen Art: stilvoll, authentisch

und mit einer ganz persönlichen Note.

 

 

 

 

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