Ausstellung: 14 Bilder / Acryl auf Leinwand

ORT | Bewegung

11.00 Uhr Vernissage

12.00 Uhr Erläuterungen zur Werkgruppe: Juliane Muderlak M.A.

Oftmals ist es faszinierend zu sehen, wie sich Kontinuität selbst im Nachhinein konstruiert.

Thomas Koch hat früh begonnen sich mit Kunst und Malerei zu beschäftigen und konnte sein künstlerisches Werk trotz Unterbrechungen im Verborgenen weiterentwickeln.

Die Auseinandersetzung mit Kunst, kulturellen Strömungen und malerischen Positionen war und ist ihm zu allen Zeiten wichtig. Nur daraus kann sich die Intensität und Dichte seines aktuellen Oeuvres erklären lassen.

In seinem jüngsten Zyklus geht es um sich überlagernde, gemalte, geschichtete und gedachte Bildwelten von intensiver Farbigkeit. Kraftvoll und energetisch aufgeladen treten sie dem Betrachter gegenüber.

Tag für Tag entstehen auf großformatigen Bildträgern neue Farbsphären, die schon im nächsten Schritt ausgelöscht, übermalt werden.

Stets ist die kraftvolle Anwesenheit des darunter Liegenden, des Verborgenen zu spüren.

Thomas Koch leistet damit einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion um die totgesagte Malerei und deren Wiederbelebung und Wiederentdeckung im musealen Bereich und sammlerischen Kontext.

Biografisch betrachtet wird sein Tun, auch an Einrichtungen wie der Städelschule und auch zahlreichen Kunstseminaren, in ein professionelles Werkverständnis verortet und zählt zu den interessanten malerischen Positionen.

Juliane Muderlak M.A.